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Veranstaltungsreihe: Erinnern und Versöhnen - 80 Jahre Überfall auf die Sowjetunion

Vor 80 Jahren marschierte die deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Mit dem "Unternehmen Barbarossa" begann ein beispielloser Vernichtungskrieg. Die Erinnerung daran impliziert das Bekenntnis der Schuld, die Bitte um Vergebung und die Hoffnung auf Versöhnung. Sie bedeutet eine bleibende Verpflichtung gegenüber jenen Völkern, über die die Deutschen so viel Leid gebracht haben. Keine gegenwärtige Frage oder Kritik im Blick auf die postsowjetischen Staaten darf dies relativieren.
Die dreiteilige digitale Veranstaltungsreihe betrachtet die Praxis der Verständigung und Versöhnung von kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die Erinnerungskulturen von Ländern der ehemaligen Sowjetunion und Deutschlands sowie die aktuellen deutsch-russischen Beziehungen.

Die erste Veranstaltung "Versöhnung in der Praxis: Kirchliche und zivilgesellschaftliche Partnerschaften" findet am 27. Mai 2021 um 18 Uhr statt. Dabei sind Dr. Urszula Pekala (Projektkoordinatorin der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung), Stefan Melle (Geschäftsführer Deutsch-Russischer Austausch e.V. Berlin), Eva Gorbatschow (Pfarrerin in Dresden) und Zoia Kashafutdinova (Sozialarbeiterin, Regionalgruppe Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Dresden). Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bitte an sabine.laake@evlks.de.

Veranstaltung II „Die langen Schatten der Vergangenheit: Erinnerungskulturen um den Überfall auf die Sowjetunion“ mit Dr. Anke Giesen, Memorial Deutschland, Dr. Ekaterina Makhotina, Universität Bonn, Dr. Urszula Pekala, Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung findet am 8.6.21 um 18:00 Uhr statt. Anmeldung an sabine.laake@evlks.de

Die dritte Veranstaltung der Reihe findet am 22. 6. 21 um 19:30 Uhr unter dem Thema „Russland und Deutschland - politische Beziehungen 80 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion“ mit Dr. Irina Scherbakowa, Memorial Moskau, Prof. Dr. Klaus Segbers, Berlin, Staatsminister Martin Dulig, Dresden statt. Anmeldungen bitte an sabine.laake@evlks.de.

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