Deutsche Friedensgesellschaft

Kontakt:

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner/-innen

c/o T. Schleip (Landesgeschäftsführer)

Str. des Aufbaus 35, 04416 Markkleeberg

Tel.: 034299 76637 (T. Schleip)

E-Mail: T.Schleip@t-online.de

Internet: www.friedensweg.de, www.dfg-vk.de

Die DFV-VK (gegründet 1892) ist die älteste deutsche Friedensorganisation. Mitglieder waren u.a. Bertha von Suttner, Carl von Ossietzky und Kurt Tucholsky. In Sachsen ist die Arbeit der DFG-VK eng mit dem Verein Friedenszentrum Leipzig e.V. verbunden.

Themenangebote

1. Der Umbau der Bundeswehr zur Einsatzarmee - verfassungswidrig?

Seit 1990 wurde die Bundeswehr schrittweise von einer im Grundgesetz verankerten Verteidigungsarmee zu einer kriegsfähigen Armee umstrukturiert und umgerüstet. Heute steht ihre Beteiligung an Kriegen wie in Afghanistan außer Frage. Verbunden mit der Aussetzung der Wehrpflicht werden die Rekrutierungsbemühungen der Bundeswehr zunehmend offensiver und aggressiver, während die gesellschaftliche Diskussion in Richtung der Anerkennung des Krieges als normales Mittel der Politik geführt wird.

Methoden: Vortrag und/oder Diskussion

Zielgruppe und Dauer: Schulen, insbesondere im Rahmen des GWR-Unterrichts bei gleichzeitigem oder zeitlich versetzten Besuch eines Jugendoffiziers, auch Jugendeinrichtungen, Gewerkschaften, Parteien, soziale Bewegungen...; ab 2 Unterrichtsstunden (90 Min.)

2. Militär im Film

An ausgewählten Filmbeispielen zum ersten und zweiten Weltkrieg, zum Vietnamkrieg oder zu aktuellen Kriegen wird die für heutige Generationen nicht mehr nachzuvollziehende Grausamkeit und Unmenschlichkeit der Krieges dargestellt. Zur Vorbereitung werden die geschichtlichen Hintergründe erläutert, im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Zielgruppe und Dauer: Schulen im Rahmen von Projekttagen, Jugendeinrichtungen, Programmkino;

2,5 bis 3 Stunden je Film

3. „Hans- Richard Levy - er war doch nur ein neunjähriger Junge"

U.a. im Rahmen eines Schülerprojektes des Friedenzentrums Leipzig entstand ein Buch zum Schicksal eines Leipzigers, dem 1938 im Rahmen der Kindertransporte die Emigration nach England gelang. Anhand von Buchausschnitten bieten sich Ansatzpunkte für die Auseinandersetzung mit Judenverfolgung, Rassenhass und gesellschaftlicher Verantwortung.

Methoden: Lesung und Diskussion

Zielgruppe und Dauer: Mittelschulen und Gymnasien, Berufsschulen; 2 Unterrichtsstunden (90 Min.) in den Fächern Deutsch und Geschichte, durch den Fachlehrer beliebig erweiterbar

4. „Kriegskinder - zwischen Spiel und Bombenhagel"

In diesem Projekt des Friedenszentrums Leipzig e.V. werden die persönlichen Erlebnisse der Autoren im 2. Weltkrieg in verschiedenen Regionen und aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Durch die persönliche Begegnung mit Zeitzeugen wird die Auseinandersetzung mit der Geschichte emotional verstärkt.

Methoden: Lesung und Diskussion

Zielgruppe und Dauer: allgemeinbildende Schulen, Berufschulen; 2 Unterrichtsstunden (90 Min.),

je 45 Min. Lesung und 45 Min. Diskussion

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