Kulturbüro Sachsen e.V.

Kontakt:

Kulturbüro Sachsen e.V.

Geschäftsführerin: Grit Hanneforth

Bautzner Straße 45, 01099 Dresden

Tel.: 0351 2721490

E-Mail: buero@kulturbuero-sachsen.de

Internet: www.kulturbuero-sachsen.de

Das Kulturbüro Sachsen e.V. berät seit 2001 lokale Vereine, Jugendinitiativen, Kirchgemeinden, Netzwerke, Firmen sowie Kommunalpolitik und -verwaltung in Sachsen mit dem Ziel, rechtsextremistischen Strukturen eine aktive demokratische Zivilgesellschaft entgegenzusetzen. Die Projekte des Kulturbüros erarbeiten Methoden und Inhalte, die bürgerschaftliches Engagement und konkretes Handlungswissen gegen Rechtsextremismus stärken und so demokratische Alltagskultur in sächsischen Kommunen und Landkreisen verankern. (Quelle: www.kulturbuero-sachsen.de)

Themenangebote

1. Angebote für Lehrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen und andere Mitarbeiter/-innen im pädagogischen Bereich

Die Arbeitsbereiche des Kulturbüro Sachsen können vielfältige themen- und zielgruppenspezifische Fortbildungsangebote machen. Dazu zählen Workshops, Seminare, Fachvorträge und anderes mehr. Ziel ist es, neben der Vermittlung von Fachwissen die Handlungskompetenz der Teilnehmenden zu stärken.

Die Themen reichen von...

  • der Auseinandersetzung mit Ideologien der Ungleichwertigkeit wie beispielsweise Rassismus, Islamfeindlichkeit und NS-Verherrlichung in verschiedenen Kontexten
  • der Auseinandersetzung mit der NPD-Parteiprogrammatik
  • dem Umgang mit demokratiefeindlichen Parteien und Wählervereinigungen im Gemeinwesen bis hin zur
  • gemeinsamen Erarbeitung konkreter Handlungsmöglichkeiten.

Es gibt bei den Angeboten des Kulturbüro Sachsen keine vorgefertigten Standardmodule. Den Referent/-innen ist es wichtig, dass die inhaltliche und methodische Gestaltung sowie der zeitliche Umfang der Fortbildungen mit den Anfragenden eingehend vorbesprochen werden. Das zentrale Element bildet die Auseinandersetzung zum Thema Demokratie und ihre Gefährdungen vor allem vor dem Hintergrund der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) bzw. von Ungleichwertigkeits-Vorstellungen. In den Fortbildungen werden entlang der Erfahrungen und Ressourcen der Teilnehmer/-innen selbständig umsetzbare Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.

2. Angebote für Schüler/innen ab Klasse 9

„DEMO für KRATIE"

Ein Demokratieworkshop, bei welchem mit den Schülerinnen und Schülern dazu gearbeitet wird, was Demokratie in ihrer Lebenswelt für Bedeutungen hat. Der Workshop gliedert sich in die Auseinandersetzung mit eigenen Bildern von Demokratie und ihrer Reflexion, einer Auseinandersetzung mit der Geschichte von Demokratie in Deutschland und Übungen zur Wirkung von Demokratie in der eigenen Lebenswelt. Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmenden ihre eigenen Vorstellungen von Demokratie diskutieren und weiterentwickeln können.

Zielgruppe und Dauer: ab Klasse 9, max. 20 Teilnehmer/-innen; 4-5 Zeitstunden

„Demokratie (er)leben"

Mit interaktiven und spielerischen Methoden werden Schüler/innen in diesem Workshop in Situationen versetzt, in denen demokratisches Handeln gefragt ist, das über einfache Mehrheitsentscheidungen hinaus geht. Gruppendynamische Prozesse sorgen dafür, dass die Teilnehmenden sehr intensiv erleben, wie sich demokratische und undemokratische Entscheidungen voneinander unterscheiden und welche Wirkung das auf sie und andere hat. Der Workshop sorgt dafür, dass Schüler/innen ihre eigenen Perspektiven auf demokratisches Handeln hinterfragen und Demokratie als ein nicht-selbstverständliches Gut begreifen.

Zielgruppe und Dauer: ab Klasse 9, max. 20 Teilnehmer/-innen; 4-6 Zeitstunden

„Hier spielt die Musik"

Ein Workshop, in dem es um Facetten Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie oder Sexismus in rechter und nicht-rechter Musik geht. Es wird mit Hörbeispielen und hauptsächlich in Gruppen gearbeitet, welche Bedeutung Musik für Jugendliche hat und welche Wirkungen bestimmte Texte erzeugen.

Zielgruppe und Dauer: ab Klasse 9, max. 25 Teilnehmer/-innen; 3-6 Zeitstunden

Zeitumfang: 3-6 Zeitstunden; Teilnehmerzahl: maximal 25; ab Klasse 9

„Freiräume als praktisches Werkzeug von politischem Handeln"

Um politisch aktiv zu sein, braucht es Möglichkeitsräume in denen das machbar ist. Wo aber sind solche Räume? Welche Aktionen lassen sich mit diesen Freiräumen umsetzen? Und was ist dafür notwendig diese „Freiräume" zu schaffen. Mit Hilfe dieses Workshops soll diesen und anderen Fragen auf den Grund gegangen werden.

Zielgruppe und Dauer: ab Klasse 10, max. 25 Teilnehmer/-innen; 3-4 Zeitstunden

„Extremismus - eine Alternativlosigkeit oder Kapitulation vor der Gewohnheit?"

Unter dem politischen „Extremismus" werden die sogenannten Ränder der Gesellschaft bezeichnet, die die „gute Mitte" gefährden. Das Konzept des Extremismus sagt mehr über diejenigen aus, die es verfechten, als über die vermeintlichen Gemeinsamkeiten von Links und Rechts. Im Workshop soll zusammen erkundet werden, wie wirkungsvoll der Extremismus-Ansatz ist, was das bedeutet und wie man damit umgehen kann.

Zielgruppe und Dauer: ab Klasse 11, max. 25 Teilnehmer/-innen; 3-4 Zeitstunden